Mitarbeiter einstellen: Kosten

So bewerten wir die Alternativen zur Neueinstellung

Sieben Kriterien, für jeden Anbieter gleich angewandt, und jede Zahl mit einer Quelle, die Sie selbst öffnen können.

Inhalt
  1. Die Kriterien
  2. Der Bewertungsrahmen
  3. Welche Belege wir zulassen
  4. Wie wir rechnen
  5. Aktualität

Eine Rangfolge ist nur so viel wert wie die Nachvollziehbarkeit ihres Zustandekommens. Hier stehen die Kriterien, der Bewertungsrahmen und die Regeln, nach denen wir rechnen und vergleichen.

Die Kriterien

  1. Entlastung ohne Stellenbesetzung. Die Entlastung beginnt, ohne dass eine Stelle ausgeschrieben, besetzt und eingearbeitet werden muss.
  2. Kosten nach Bedarf. Kosten entstehen vor allem bei Nutzung, nicht als feste Personalkosten mit Sozialabgaben.
  3. Kurzfristig anpassbar. Umfang und Laufzeit lassen sich kurzfristig erhöhen, verringern oder beenden.
  4. Geringes Rechtsrisiko. Keine Risiken aus Arbeitnehmerüberlassung (Höchstdauer, Gleichstellung) oder Scheinselbstständigkeit für den Auftraggeber.
  5. Arbeit in den eigenen Systemen. Die Arbeit geschieht im E-Mail-Postfach, Telefon, CRM oder den Datensätzen des Unternehmens, nicht in einem fremden Werkzeug.
  6. Datenhoheit. Daten bleiben beim Unternehmen oder werden nachweislich in der EU verarbeitet.
  7. Veröffentlichte Preise. Preise sind vor einem Vertriebsgespräch öffentlich einsehbar.

Der Bewertungsrahmen

Die Rangfolge gilt für eine bestimmte Lage: ein Unternehmen mit etwa 10 bis 500 Beschäftigten, dessen Arbeitslast wächst und das sein bestehendes Team entlasten will, bevor es eine zusätzliche Stelle schafft. Wir sprechen von „Wachstum ohne Neueinstellung“: Es geht um Entlastung und zusätzliche Kapazität, nicht um den Abbau von Stellen.

In diesem Rahmen steht OpenLazarus an erster Stelle, als erste Wahl für wiederkehrende Büroarbeit in Postfach, Telefon und Datensätzen. Andere Wege sind in anderen Lagen besser: ein Telefonsekretariat, wenn der Engpass nur am Telefon liegt, Freelancer für abgegrenzte Projekte, Zeitarbeit für befristeten Bedarf vor Ort. Jedes Profil nennt, wann ein anderer Weg besser passt. Für dauerhafte Aufgaben, die Fachwissen, Verantwortung oder Anwesenheit verlangen, ist die Neueinstellung oft die richtige Entscheidung.

Welche Belege wir zulassen

  1. Amtliche Quellen für Beitragssätze, Grenzen, Mindestlohn und Arbeitsmarktdaten: Deutsche Rentenversicherung, Bundesministerien, Minijob-Zentrale, Bundesagentur für Arbeit, Statistisches Bundesamt und Gesetzestexte. Wo Sätze kassenabhängig sind, nennen wir die Angaben einer gesetzlichen Krankenkasse als Beispiel.
  2. Die eigenen Seiten der Anbieter für Leistungen und Preise.
  3. Keine anonymen Erfahrungsberichte, bezahlten Bewertungen oder Angaben, die wir nicht selbst öffnen und lesen konnten.

Veröffentlicht ein Anbieter etwas nicht, etwa Preise, schreiben wir „nicht veröffentlicht“ statt zu schätzen. Zahlen, die ein Anbieter über sich selbst angibt, kennzeichnen wir als solche.

Wie wir rechnen

Die Rechenbeispiele verwenden die Arbeitgeberanteile 2026, den vom Bundesgesundheitsministerium bekanntgegebenen durchschnittlichen Zusatzbeitrag und, wo Umlagesätze kassenabhängig sind, die Sätze der Techniker Krankenkasse. Beträge werden auf den Cent gerundet. Nicht enthaltene Positionen, etwa Unfallversicherung oder Umlage U1, nennen wir ausdrücklich.

Aktualität

Wir prüfen alle Anbieter mindestens einmal im Quartal und alle Sätze zu jedem Jahreswechsel. Jede Seite zeigt das Datum der letzten Aktualisierung und ein Änderungsprotokoll.